Black Friday & Cyber Monday: Social Media-Tipps

Brian Powers
Brian Powers

Diese beiden Tage werden vom Einzelhandel und Schnäppchenjagenden gleichermaßen rot im Kalender eingekreist: Der Black Friday am 25.11. und der Cyber Monday am 28.11.

Der Stellenwert dieser Shopping-Events hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Auch wenn man hierzulande vergebens Menschenmassen kurz vor Ladenöffnung sichtet, färbt dieser amerikanische Brauch immer mehr auf Europa ab – gerade im Online-Handel: Jene Tage, an denen Produkte aller Art zu Tiefstpreisen angeboten werden, lösen einen Kaufrausch in ganz besonderem Maße aus.

Was ist der Black Friday?

In Amerika fällt der Black Friday traditionell auf den ersten Tag nach dem Thanksgiving-Fest, welches immer am letzten Donnerstag im November zelebriert wird. Im Laufe der Jahre hat sich das Datum weltweit verbreitet und gleichzeitig komplett vom christlich geprägten Erntedankfest entkoppelt, welches hierzulande auf den ersten Sonntag im Oktober fällt. Die meisten Europäer:innen haben also an diesen Tagen eh nicht frei. Dennoch versuchen Unternehmen auf dieser Konsumwelle mitzuschwimmen und vom Buzzword "Black Friday" oder auch "Black Week" zu profitieren. Sogar facelift hat sich dieses Jahr für das letzte Quartal ein ganz besonderes Angebot überlegt – erfahre mehr darüber.

In den USA ist es nicht ungewöhnlich, dass einige Geschäfte (insbesondere der Elektrohandel) ihre Türen für Schnäppchenjagende öffnen, die bereits seit 3 Uhr morgens die besten Plätze ganz vorne ergattert haben. Das hat dazu geführt, dass im Jahr 2011 einige große US-Einzelhandelsunternehmen angefangen haben, ihren Verkauf um Mitternacht zu starten.

Im darauffolgenden Jahr läuteten einige Wettbewerber schon an Thanksgiving um 20 Uhr den Verkaufsstart ein.

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Dies löste eine Diskussion über das Wohlergehen der Mitarbeiter:innen aus, von denen durchaus erwartet wird, dass sie noch am gleichen Feiertag sofort wieder arbeitsbereit sind. 

Und was ist der Cyber Monday?

Der Cyber Monday wurde als Nachfolger des Black Friday ins Leben gerufen und hat sich ebenfalls zu einem der wichtigsten Online-Verkaufstage entwickelt. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt auf Technik und Elektronik. Dies und die Tatsache, dass es sich um einen reinen Online-Einkaufstag handelt, hat den Gebrauch des Wortes "Cyber" etabliert. Dieser Trend hat sich im Rahmen der Black Week auch auf andere Tage und Produktgruppen ausgeweitet und so gut wie jedes Unternehmen mit einem Onlineshop kann und sollte davon profitieren.

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Viele Käufer:innen bevorzugen in den Staaten eher den Cyber Monday: Es werden keine Kund:innen niedergetrampelt oder mit den Fäusten um die letzten PS5 gekämpft, als noch ein paar Tage zuvor. Das macht den Tag sehr viel angenehmer und gibt den Onlinehändlern genau den richtigen Spielraum, um ihre Produkte rechtzeitig vor dem Beginn der Weihnachts-Bescherung auszuliefern.

Fakten über den Black Friday

Dank der Nutzung unseres Social Media Analytics-Tool quintly können wir an dieser Stelle einen genaueres Abbild der Ereignisse rund um den Black Friday und Cyber Monday zeichnen.

Unsere Daten zeigen, dass sich die Popularität nach wie vor jedes Jahr steigert: Posts, die mit dem Black Friday verknüpfte Tag-Wörter benutzten, konnten im Jahr 2021 eine Steigerung von 42% im Gegensatz zum Jahr 2019 verzeichnen. Dieser Trend  dürfte auch in Zukunft nicht abbrechen.

Außerdem konnten wir feststellen, dass Unternehmen zwar kaum Videos zur Bekanntgabe der Schnäppchen nutzten, dafür erzielten diese aber eine weitaus höhere Rate an Interaktionen als Videos mit einem anderen Kontext oder Posts, die Fotos im Rahmen der Black Week nutzten. Die Analyse der letzten drei Jahre zeigt, dass es sich lohnt, in Videos zu investieren. Wir bleiben gespannt, ob sich dieser Trend nach den harten Corona-Jahren in diesem Jahr verfestigen kann.

Jetzt in Aktion treten

Wenn Dein Unternehmen noch nicht damit angefangen hat, die Vorteile dieser bevorstehenden Feiertage zu nutzen: Es ist noch nicht zu spät! Wir haben für Dich einige Best Practices zusammengestellt, die Du direkt umsetzen kannst. Damit müsste Dein Social Media Team sowohl im Vorfeld als auch während des ganzen verrückten Wochenendes gut gewappnet sein.

Social Media-Tipps: So erstellst Du eine effektive Social Media-Kampagne, um Deinen Umsatz am Black Friday und Cyber Monday anzukurbeln

Bereite Dich auf Deinen sozialen Netzwerken vor

Um Deine Angebote und Aktionen am Black Friday hervorzuheben, ist es wichtig, dass Du vielseitig arbeitest. Versuche Profilbanner oder andere thematische Seitenelemente zu erstellen, die Deine Angebote hervorheben.

Außerdem ist so eine Aktion eine gute Gelegenheit, Deine Instagram-Bio zu ändern, Deine Profilbilder zu überarbeiten und jegliche Aktionen über all Deine sozialen Netzwerke hinweg zu koordinieren.

Du kannst auch ein oder zwei Posts auf Facebook und Twitter veröffentlichen und diese dann oben in Deinem Feed anheften, um die besten kommenden Angebote anzukündigen.

Schaffe ein Gefühl der Dringlichkeit

Der Black Friday dauert definitionsgemäß nur 24 Stunden, was natürlich ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt. Durch die Verwendung von CTAs kannst Du dieses Gefühl von FOMO noch verstärken. Du kannst zum Beispiel Begriffe verwenden wie:

"Jetzt bestellen", "Jetzt anmelden" oder "Nur für kurze Zeit".

Achte jedoch darauf, dass Du diese Begriffe nicht zu oft verwendest, da sonst die Wirkung nachlässt und sie anfangen wiederholend (Stichwort: Spam!) zu klingen.

Es gibt noch andere Möglichkeiten, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen. So kannst Du z.B. Blitzverkäufe für bestimmte Produkte für eine begrenzte Zeit am Tag einrichten. Warum richtest Du nicht einen Countdown auf Instagram ein, um das Engagement zu erhöhen?

Scheue Dich nicht davor, kreativ zu werden!

Recherchiere und verwende die richtigen Hashtags

Die Vorteile von Hashtags liegen klar auf der Hand: Sie sind der beste Weg, um Deine Beiträge in den sozialen Medien mit einem bestimmten Thema in Verbindung zu bringen und sie in den für Deine Branche und den für Dich relevantesten Newsfeeds zu platzieren.

Hashtags sind für bestimmte Netzwerke relevanter als für andere. Instagram zum Beispiel ist die beste Plattform, um aus einer Vielzahl von Hashtags Kapital zu schlagen. Hier kann ein Beitrag bis zu 30 Tags enthalten. Bei Plattformen wie LinkedIn, Twitter und Facebook ist es am besten, zwei bis drei auszuwählen.

Vor allem bei Instagram solltest Du darauf achten, das Du eine Kombination aus allgemeinen und spezielleren Hashtags verwendest, um ein größeres Spektrum abzubilden. Hier sind einige Beispiele für weit verbreitete Hashtags, die Du verwenden kannst: #blackfridaysales, #cybermonday or #blackfriday2022.

Ergänze diese allgemeinen Hashtags mit spezifischen und auf Deine Marke oder Deine Produkte zugeschnittenen Tags. Dabei können Tags mit nur ein paar tausend Erwähnungen durchaus zielführender sein, als der Versuch in der Masse herausstechen zu wollen. Diese spezifischeren Tags werden zwar seltener gesehen, führen aber mit größerer Wahrscheinlichkeit zu mehr Engagement und sogar zu Verkäufen. Betrachte Deine Hashtag-Strategie wie eine Geldanlage: Du solltest immer diversifizieren!

Auf Plattformen wie Instagram kannst Du ganz einfach nach dem Hashtag #blackfriday suchen, um eine Reihe ähnlicher Hashtags zu sehen, die verwendet werden.

Hebe Deine Angebote hervor

Die Distribution über soziale Netzwerke bieten Dir verschiedene Möglichkeiten an:

  • Erstelle Geschenkratgeber, um Deinen Kund:innen zu helfen, die perfekten Geschenke für Freunde und Familie zu finden. Diese Ratgeber kannst Du dann in Deinen sozialen Netzwerken veröffentlichen.

  • Du könntest Deinen Kund:innen den kostenlosen Versand ihrer Bestellungen anbieten.

  • Gewinnspiele funktionieren in sozialen Netzwerken während der Verkaufszeit besonders gut. Sie schaffen nicht nur Engagement, sondern bieten darüber hinaus die Chance, Deine Produkte auf unterhaltsame Weise Deiner Community vorzustellen.

Nutze Social Commerce

Immer mehr Social Media-Plattformen integrieren Funktionen, mit denen Du Deine Produkte direkt über soziale Netzwerke verkaufen kannst. Nutze auf Instagram die Funktion "Instagram Shops", auf Pinterest "Shop the Look" oder auf Snapchat die etlichen Shopping-Features, um Deine sozialen Netzwerke zu einem digitalen Schaufenster für Deine Produkte machen!

Allerdings sind Diese Funktionen noch nicht in allen Ländern verfügbar. Falls Du mehr über Social Commerce wissen willst, kannst Du unser aktuelles, kostenloses Whitepaper herunterladen oder das Recording unseres Webinars ansehen, das wir zusammen mit unserem Partner suxeedo zu dem Thema Social Commerce gehalten haben.

Partnerschaften mit Influencern

Social Media Influencer:innen sind mächtige Distributionskanäle, die man nicht vernachlässigen sollte. Populäre Persönlichkeiten, Prominente und andere Personen des öffentlichen Lebens können erfolgreiche Multiplikator:innen für Deine Werbeaktion sein. So sehr, dass sich das Influencer:innen-Marketing zu einer eigenen Spezialisierung in der Branche entwickelt hat.

Wer bei Influencer:innen nur an die großen Namen und damit an gigantische Investitionen denkt, sollte ebenso in Betracht ziehen, nutzergenerierte Inhalten (UGC) von relevanten Nano-Influencer:innen heranzuziehen, um Deine Black Friday-Angebote den nötigen Boost zu verleihen. Nano-Influencer:innen sind Nutzer:innen, die zwischen 1.000 und 10.000 Follower:innen haben. Auch wenn diese Größenordnung eher klein erschein mag, können organische Beiträge von mehreren kleinen Influencer:innen eine ebenso starke Wirkung haben und sind zudem wesentlich kostengünstiger.

Wenn Du das nötige Budget zur Verfügung hast, kann es sich aber auch lohnen, große Namen aus der Branche anzusprechen!

Gewinne einen Vorsprung

In diesem Jahr erwarten die Verbraucher:innen (mehr als in den Vorjahren) ein hochwertiges, personalisiertes digitales Erlebnis. Da Weihnachtseinkäufe nach wie vor einen Großteil des Umsatzes ausmachen, ist es wichtig, die Konsument:innen im Vorfeld des Black Friday und Cyber Monday in die richtigen Bahnen zu lenken. 

Das bedeutet, dass Du Deine Beiträge im Voraus planen, aber auch die Interaktionen Deiner Communities in den verschiedenen sozialen Netzwerken im Auge behalten musst. Kommentare und Kundenrezensionen können zum Beispiel Aufschluss über die Erwartungen geben und es Deinem Team ermöglichen, Deine Angebote besser zu gestalten und zu präsentieren.

Mit facelift kannst Du alle Deine Inhalte an einer zentralen Stelle planen und optimieren. Dein Team kann unsere ausgetüftelten Veröffentlichungsfunktionen nutzen, um Beiträge auf allen wichtigen Social Media-Plattformen im Voraus zu planen. Interesse? Starte Deine Testphase

Wir bieten ebenfalls ein Black Friday-Angebot an

Für eine begrenzte Zeit bieten wir dieses Jahr unser 12-Monats-Abo von facelift mit zwei zusätzlichen Gratismonaten an. Hat euch unser FOMO-Wording getriggert? Umso besser: Denn wir bieten darüber hinaus den Zugang zu unserem fortschrittlichen Analytics-Tool quintly für die Dauer des Jahres 2022 an. Teste also jetzt kostenlos und für 14 Tage unsere Social Media Management Software. Alle Fortschritte und Einstellungen werden in der Testphase gespeichert und Du kannst nahtlos weitermachen, wenn Du unser:e Kund:in wirst. Denn je eher Du Deine Social Media-Kanäle auf das nächste Level bringst, desto eher wirst du den gewaltigen Effekt in Deinen Performance-Daten sehen. Die Zeit tickt!

Brian Powers
Brian Powers

Mehr über den Autor

Brian stammt aus New York und ist der Content Marketing Manager von facelift. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in den Bereichen Content und Social ist er für die Erstellung eines Großteils der englischsprachigen digitalen Inhalte von facelift verantwortlich, insbesondere für den facelift-Blog, die Leitfäden und Downloads, sowie als Autor und Co-Regisseur der YouTube-Serie "The Socials".